Geschichte

Am 13. Dezember 1907, legte Paula Neuroth, die selbst von einer Hörminderung betroffen war, mit dem „Spezialhaus für Schwerhörigenapparate“ den Grundstein der heutigen Neuroth AG. Als Leidtragende waren ihr die professionelle Hilfe mit den modernsten Mitteln der Technik und überdurchschnittliche Qualitätskriterien ein besonderes Anliegen. Ihre Nichte, Waltraud Schinko-Neuroth, übernahm 1979 von ihrem Vater August Carl Neuroth das Unternehmen. Bereits 1981 eröffnet Neuroth das zweite Geschäft in Graz, welches der Grundstein für ein kontinuierliches Wachstum sein sollte. Über die Jahre folgten weitere 100 Fachinstitute und Neuroth wurde mit seinen mehr als 680 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wichtiger Arbeitgeber in Österreich. Schinko-Neuroth sorgte für die hohen Neuroth Standards bei der Qualität der Produkte und der Ausbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Im März 2010 eröffnete Neuroth sein 100stes Fachinstitut in Österreich und feierte nach 103 erfolgreichen Jahren am Ausgangspunkt seines Erfolgs „100 mal Neuroth in Österreich“. Seit 2001 ist das vor mehr als 100 Jahren gegründete Familienunternehmen mit über 50 Hörcentern auch in der Schweiz und Liechtenstein, erfolgreich. In Slowenien ist das steirische Familienunternehmen seit 2008 vor Ort und mit 15 Fachinstituten auf dem Weg zum Marktführer. Zuletzt wurden die ersten Fachinstitute in Kroatien eröffnet. Neben dem Verkauf von Hörgeräten sind Medizintechnik, Gehörschutzprodukte und Optik weitere Geschäftsfelder der Neuroth AG.

Die Familiengeschichte

Paula Neuroth
Litt unter einer Hörminderung. Oder vielmehr darunter, dass es keine Hilfe dagegen gab. Also schuf sie sich ihre Hilfe gemeinsam mit Ehemann Johann August selbst. 1907 gründete sie das  Spezialhaus für Schwerhörigenapparate J.A. Neuroth“.

August Carl Neuroth
Bringt nach dem zweiten Weltkrieg die neuesten technischen Errungenschaften aus aller Welt nach Österreich. Das Neuroth-Fachinstitut zählte schon damals zu den modernsten Geschäften seiner Zeit.
 

Waltraud Schinko-Neuroth
Lenkte ab 1979 das Unternehmen und eröffnete bald nach Ihrer Übernahme zahlreiche Neuroth-Fachinstitute in ganz Österreich. 2001 expandierte sie auch in die Schweiz, nach Liechtenstein, 2008 nach Slowenien und 2011 nach Kroatien.

Lukas Schinko (Vorstandsvorsitzender)
Übernahm im Oktober 2011 den Vorstandsvorsitz von seiner Mutter Waltraud Schinko-Neuroth. Schinko ist bereits seit August 2007 im Unternehmen tätig und absolvierte die Fachausbildung zum Akustikmeister. Vor seiner Berufung ins Unternehmen absolvierte er die HTL für Elektrotechnik und baute so wertvolles Verständnis für den hochtechnischen Hörgeräte-Bereich auf. Mit Jänner 2009 verstärkte Schinko bereits als Prokurist in der Firmenführung seine Mutter Waltraud Schinko-Neuroth und Schwester Julia Draxler-Schinko und übernahm mit Februar 2010 die Vertriebsleitung im Familienunternehmen.

Julia Draxler-Schinko (Finanzvorstand)
Neuroth in der 4. Generation arbeitet erfolgreich mit Hörgeräten der neuesten Generation. Julia Draxler-Schinko übernahm im Herbst 2009 die Funktion als Finanzvorstand. Draxler-Schinko absolvierte neben ihrem Studium der Rechtswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität in Graz (Abschluß 2004) auch eine Lehre als Hörakustikerin, die sie 2006 mit der Meisterprüfung beendete. Seit 2003 war Sie bereits als Prokuristin im Unternehmen tätig und sammelte Erfahrung durch den Aufbau und die Leitung der Marketingabteilung für die Schweiz.